Die Zivilisationskrankheit “Leber-Milz-Disharmonie”

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Die Zivilisationskrankheit “Leber-Milz-Disharmonie”

Wir möchten das schnittige Auto, das Traumhaus, den gut bezahlten Job, die perfekte Familie, die Welt bereisen… Alles kostet sehr viel Geld! Somit arbeiten wir hart und viele Stunden, managen die Familie und erarbeiten uns nebenbei noch einen weiteren Abschluss, um einen noch besseren Job zu bekommen, mit welchem wir das alles bezahlen können. Wir stehen unter viel Stress, das löst Frustration und auch (unterdrückte) Wut aus. All das blockiert unser Qi (Lebensenergie).



Unser heutiges Essen ist längst nicht mehr saisonal und somit nicht von hoher Qualität. Immer im Schuss und keine Zeit oder Lust zum Kochen, lieber schnell etwas aus dem Kühlschrank oder ein Sandwich auf den Weg. Und zu guter Letzt zur Belohnung noch etwas Süsses. All das schwächt unsere Mitte (Erde, Milz-Pankreas).

Die Leber wird durch die Stagnation hyperaktiv und attackiert die schwache Mitte. Dies löst ein körperliches und emotionales Ungleichgewicht aus. Wir fühlen uns gestresst, frustriert, wütend, gereizt und depressiv. Physisch fühlen wir uns gestaut. Ein Blähbauch plagt uns und unser Stuhlgang ist unregelmässig, mal Verstopfung (wie Ziegenkot) mal Durchfall (breiig). Wir fühlen uns erschöpft und eventuell plagen uns auch Kopfschmerzen. Frauen leiden unter PMS (Prämenstruelles Syndrom).

Man geht zum Arzt, weil es einem wirklich nicht gut geht. Der findet nichts. Der Ultraschall, die Magen-Darm-Spiegelung und die Laborwerte weisen auf keine Krankheit hin. «Sie sind gesund. Das ist alles psychisch. Da kann man nichts machen.»

Halt, das stimmt so nicht! Alle diese Symptome zeigen ein klassisches Muster der chinesischen Medizin. Mit Akupunktur und chinesischer Arzneitherapie sind diese Symptome sehr wohl behandelbar. Es macht aber auch Sinn unseren Lebensstil zu überdenken. Mehr im Moment zu sein (Meditation) und gesünder zu essen. Regelmässig zu essen und sich die Zeit nehmen zu kochen und das Essen gemütlich mit Familien und Freunden zu geniessen.

Eine gut ausgebildete Fachperson in deiner Region findest du unter www.tcm-therapeuten.ch

Autorin: Nancy Ribi, Naturheilpraktikerin mit eidg. Diplom TCM